Stillkugeln sind kleine Energiebomben, die nicht nur für junge Mütter geeignet sind. Ihren Namen tragen sie dennoch nicht umsonst, denn gerade im Wochenbett freut man sich über diesen Snack.

In der Stillzeit benötigt eine Frau besonders viele Vitamine. Deshalb sind Stillkugeln ein wundervolles Geschenk für frischgebackene Mütter. Doch auch für alle, die gerade nicht stillen, sind die Energiebällchen ein gesunder Snack für zwischendurch. Die kugelrunden Kraftpakete liefern Energie, Ballaststoffe und Vitamine und können sogar die Milchproduktion anregen. Stillkugeln gibt es zwar fertig zu kaufen, sie sind aber auch schnell selbst gemacht. Das hat unter anderem den Vorteil, dass man genau weiß, welche Zutaten darin stecken und diese auf die individuellen Vorlieben oder Unverträglichkeiten abstimmen kann. Typische Zutaten sind Getreide, Trockenfrüchte und Nüsse.

Stillkugeln sind die gesunde Alternative zu fertigen Müsliriegeln, die oftmals viel Zucker enthalten. Sie können eingefroren und bei Bedarf aufgetaut werden und eignen sich prima für unterwegs. Im Kühlschrank bleibt dieser leckere Snack einige Tage frisch. Stillkugeln sind als gesunder Zwischensnack gedacht, sie ersetzen keine Mahlzeit. Mehr als drei bis fünf dieser gesunden Bällchen sollten pro Tag nicht gegessen werden.

Stillkugeln selber machen: Ein einfaches Rezept (vegan)

Zutaten (für etwa 15 Kugeln):

  • 100 g Haferflocken (grob)
  • 30 g Kokosraspel
  • 30 g gemahlener Leinsamen
  • 1 EL Chiasamen
  • 5 getrocknete Datteln, in kleine Stücke geschnitten
  • 3 getrocknete Feigen, in kleine Stücke geschnitten
  • 30 g gemahlene Cashewkerne
  • 100 g Erdnussmus oder Mandelmus oder Sesammus
  • 2 EL getrocknete Cranberrys
  • bis zu 3 EL Ahornsirup (meist reicht die Süße aus den Trockenfrüchten aus)

Zubereitung:

Alle Zutaten in einer Schüssel gut vermengen. Den fertigen Teig etwa 30 Minuten im Kühlschrank stehen lassen. Mit angefeuchteten Händen kleine Kugeln formen.

TIPP: Du kannst die fertigen Stillkugeln in Kakaopulver oder Kokosraspeln wälzen, damit sie noch schöner aussehen. Mit den Zutaten kannst du nach Lust und Laune experimentieren. Wie wäre es zum Beispiel mit anderen Trockenfrüchten, gekochtem Vollkornreis oder Nüssen? Kümmel, Fenche und Anis können die Milchproduktion unterstützen, treffen aber nicht jeden Geschmack.