Etwa ab Mai beginnt wieder die Erntezeit für Barlauch. Der Klassiker unter den Rezepten ist das Bärlauch-Pesto. Haltbar gemacht hat man dann das ganze Jahr über etwas davon.

Wir geben zu: Geruch und Geschmack von Bärlauch polarisieren. Doch wir gehören zu jenen, die Bärlauch lieben. Das Pesto bereiten wir in größeren Mengen zu und machen es durch Einkochen haltbar. Wirklich lange hält der Vorrat dennoch nicht – denn er ist ein tolles Mitbringsel für andere Färlauch-Fans und schmeckt nicht nur auf Nudeln, sondern auch auf Brot oder als Dip.

Zutaten (4 Portionen)

  • 100 g Pinienkerne
  • 80 g junge Bärlauchblätter
  • 150 ml Pflanzenöl (Olivenöl)
  • n. B. Salz und Pfeffer
  • 400 – 500 g Spaghetti (Trockengewicht)
  • 80 g frisch geriebener Parmesan

Zubereitung

  1. Spaghetti nach Packungsanleitung kochen.
  2. Währenddessen Pinienkerne (ohne Fett) in einer beschichteten Pfanne anrösten und anschließend in einen Mixer geben und grob zerkleinern.
  3. Bärlauchblätter waschen, mit einem Küchentuch trocken tupfen und klein schneiden.
  4. Klein geschnittene Bärlauchblätter und Öl mit in den Mixer geben und so lange mixen, bis eine homogene Masse entsteht.
  5. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  6. Spaghettiwasser abgießen, Spaghetti mit Pesto vermengen, auf Teller portionieren und mit Parmesan garnieren.

TIPP: Selbst gemachtes Pesto kannst du einfach haltbar machen. Damit es seine grüne Farbe behält, füge etwas Zitronensaft hinzu. Nun füllst du das Pesto in sterile Gläser (etwas Platz lassen, das Pesto dehnt sich beim Einkochen aus). Verschraube die Gläser und stelle sie für 30 Minuten in einen Topf mit köchelndem Wasser. Nimm sie heraus und lasse sie – mit dem Deckel nach unten in kaltem Wasser abkühlen. An einem kühlen, dunklen Ort gelagert ist das Pesto nun mindestens ein Jahr haltbar.