Weleda Calendula Baby
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Zarte Babyhaut mit dem Besten aus der Natur 

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Babyhaut ist etwas ganz Besonderes und unterscheidet sich von der Haut Erwachsener deutlich. Diese Besonderheiten machen die Pflege einerseits einfacher, da die Babyhaut schneller und besser Pflegeprodukte aufnimmt. Auf der anderen Seite ist die Haut aber auch wesentlich empfindlicher.

Kommen Babys auf die Welt, ist ihre Haut, im wahrsten Sinne des Wortes, babyzart. Das liegt daran, dass die Haut noch nicht vollständig ausgebildet ist und sich in den nächsten Jahren noch deutlich verändert. Die Schweißdrüsen sind etwa noch in der Entwicklung. Deshalb fällt es Babys anfangs schwer, ihre Körpertemperatur selbst zu regulieren. Genauso fehlt Babys der Säureschutzmantel und die schützende Hornschicht, was die Haut insgesamt sehr anfällig macht.

Da eben diese Eigenschaften noch nicht vorhanden sind, nimmt Babyhaut Inhaltsstoffe aus Cremes und Lotions, aber auch aus der Umwelt und von Kleidung, besonders einfach auf. Deshalb ist bei allem, womit das Baby längeren Hautkontakt hat, Vorsicht geboten. Neue Babykleidung sollte unbedingt vor dem ersten Tragen gewaschen werden, um eventuelle Verunreinigungen aus der Produktion zu entfernen. Viele Eltern waschen neue Babykleidung sogar mehrfach, was nicht unbedingt erforderlich ist. Um eventuelle allergische Reaktionen und eine Reizüberflutung durch Duftmittel zu verhindern, sollten Eltern beim Waschen auf Weichspüler, Wäscheparfüm und Ähnliches verzichten.

Wie viel Pflege ist nötig?

Bei der Pflege von Babyhaut gilt der Grundsatz weniger ist mehr. Die sauberste Stelle am ganzen Baby ist wohl der Windelbereich, der im Schnitt bis zu neun Mal täglich beim Wickeln gereinigt wird. Eltern sollten dafür am besten nur Wasser verwenden, da die zarte Babyhaut auf zu viel Pflegeprodukte empfindlich reagiert. Für wunde Stellen eignet sich eine Zinksalbe oder andere, in der Drogerie oder Apotheke erhältliche Salben speziell für Babys.

Nahezu unnötig ist ein Zusatz im Badewasser, den benötigen Babys nicht. Stillende Mütter können gerne einen Schuss Muttermilch mit ins Wasser geben, doch selbst das ist nicht zwingend erforderlich. Neigt das Baby zu besonders trockener Haut, kann ein Tropfen Mandelöl oder Olivenöl dem Badewasser hinzugefügt werden. Auf Schaumbäder und stark parfümierte Badezusätze sollte in den ersten Monaten völlig verzichtet werden. Auch Seife ist nicht notwendig, weder für den Körper, noch für die Haare. Wasser ohne jegliche Zusätze ist zum Baden und Waschen von Babys immer noch die beste Lösung.

Eltern sollten auf natürliche Zutaten achten, am besten in Bio-Qualität. © Valeriia / Adobe Stock

Womit die zarte Babyhaut eincremen?

Auch bei Lotions und Cremes gilt: weniger ist mehr! Eltern sollten auf natürliche Zutaten achten, am besten in Bio-Qualität. Hier hat sich in den letzten Jahrzehnten die Weleda Calendula Kinderpflege etabliert. Die Marke ist auch beim Beautyriesen Douglas erhältlich. Stark duftende Produkte eignen sich für Neugeborene in den ersten Monaten nicht. Babys nehmen Gerüche stärker wahr als Erwachsene und reagieren auf zu viel Duft überfordert. Am besten geeignet sind spezielle Baby-Pflegelotions, die in der Regel geruchsneutral sind. Zusätze in den Cremes wie Mandelöl, Olivenöl, Ringelblumen nähren die zarte Babyhaut und spenden ihr langanhaltend Feuchtigkeit. Pures Öl eignet sich übrigens nicht zur dauerhaften Pflege von Babyhaut, denn der Fettüberschuss kann genau das Gegenteil bewirken und die Haut austrocknen. Die Haut reagiert dann mit fehlender Elastizität und Trockenheit und fühlt sich ähnlich an wie Pergament. Für eine kleine Massage ist Babyöl aber in Ordnung, sofern im Anschluss die Haut noch mit einer nährenden Lotion gepflegt wird.

Wie Babys Ohren reinigen?

Beim Reinigen der Ohren gilt besondere Vorsicht, um das Trommelfell nicht zu verletzen. Die Reinigung des Gehörgangs ist normalerweise nicht nötig, da dieser eine Selbstreinigungsfunktion besitzt. Der Ohrenschmalz transportiert Schmutz und abgestorbene Hautschüppchen nach außen zur Ohrmuschel. Diese kann wiederum einfach mit einem weichen, feuchten Waschlappen gereinigt werden. Wichtig ist auch, dass die Falte hinter den Ohren nicht vergessen wird, damit sich dort keine Entzündung bildet. Hier genügt ebenfalls ein Waschlappen oder ein feuchtes Tuch. Empfehlenswert sind genauso die speziellen Baby-Wattestäbchen, die besonders dick sind und daher nicht in den Gehörgang eingeführt werden können. Sie eignen sich aber zur Reinigung der Ohrmuschel und der Falte hinter dem Ohr. Auch zum punktuellen Auftragen von Salben sind die dicken Wattestäbchen hervorragend.

Babys Nägel schneiden

Die Nagelpflege ist bei Babys unverzichtbar. Denn die zarten, dünnen Finger- und Fußnägel können so scharfkantig sein, dass sich die Babys damit selbst verletzen können. Beim Schneiden müssen Eltern aber sehr vorsichtig vorgehen. Die Nägel sind anfangs recht weich und lassen sich normalerweise gut schneiden – wenn das Baby es denn zulässt. Es empfiehlt sich daher, das zu erledigen, wenn das Baby schläft. Zudem ist eine spezielle Baby-Nagelschere sinnvoll, da diese abgerundet ist. So ist die Wahrscheinlichkeit geringer, das Baby beim Nägel schneiden zu verletzen. Was die Länge betrifft, sollte stets darauf geachtet werden, dass das Nagelbett nicht verletzt wird. Außerdem sollten die Nägel rund geschnitten und spitze Kanten vorsichtig abgefeilt werden. Kratzt sich das Baby beim Strampeln immer wieder selbst, obwohl die Nägel kurz gehalten sind, können Handschuhe und Söckchen sinnvoll sein.

Das Beste ist manchmal zu viel

Eltern wollen ihrem Nachwuchs nur das Beste bieten und verwöhnen ihr Baby gerne. Doch bei der Pflege gilt: weniger ist besser, damit die Babyhaut nicht von Anfang an mit Pflege überfordert wird. Die beste Pflege bietet immer noch die Natur selbst. 

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