enthält werbung I Gut fürs Kind und gut zur Umwelt: Bei der Herstellung von ökologischer Kinderkleidung wird auf schädliche Chemikalien verzichtet, die Hautreizungen und Allergien auslösen können. Gleichzeitig schont ökologische Kinderkleidung die Umwelt. Längst hat Ökomode ihr eingestaubtes Image abgelegt und ist heute trendy wie nie zuvor.

Kleidung für Kinder sollte robust und langlebig sein, keine Schadstoffe enthalten und aus natürlichen Materialien unter fairen Arbeitsbedingungen gefertigt werden. Gleichzeitig sollte sie sich angenehm anfühlen und schön aussehen. Eine ganz schön lange Wunschliste, die von nachhaltigen Modelabel erfüllt werden kann.

Natürliche Materialien

Ökologische Kinderkleidung gibt es aus verschiedenen Materialien, wie naturbelassener Schurwolle, Baumwolle, Seide und Leinen. Jedes Material hat seine eigenen guten Eigenschaften. So hält Wolle warm und saugt Feuchtigkeit auf, Seide kühlt die Haut, Baumwolle ist besonders robust und atmungsaktiv und Leinen schmutzunempfindlich. Einige Kleidungsstücke sind in einem Materialmix wie Wolle/Seide erhältlich – so werden mehrere positive Eigenschaften in einem Stoff vereint.
Ein weiteres tolles Material für Naturkinder ist Wollwalk. Für Babys gibt es Wollwalkoveralls und Kinder, die aus dem Windelalter raus sind, können gut einen Zweiteiler aus Hose und Jacke tragen. Das Ausgangsmaterial von Wollwalk ist gewobene Schurwolle, die durch das sogenannte Walken verdichtet wird und eine feuchtigkeitsregulierende Fasereigenschaft gewinnt. Jetzt im Winter hält Wollwalk als oberste Lage des „Zwiebellooks“ wunderbar warm und kann sogar im Schnee getragen werden. Leichte Verschmutzungen lassen sich einfach mit einer weichen Bürste entfernen. In der Waschmaschine kann Wollwalk bei 30 Grad mit einem rückfettenden Wollwaschmittel gereinigt werden.

Achtung: Nicht alles, was öko aussieht, ist es auch! Eine Orientierung liefern Bio- und Fairtrade-Siegel. Auf welche Siegel man vertrauen darf, haben wir HIER zusammengefasst.

Ökologische Baby- und Kinderkleidung kaufen

Für den ökologischen Fußabdruck ist es noch immer am Besten, gebrauchte Kleidung zu kaufen, oder mit anderen Eltern zu tauschen. Vor Ort bieten sich Second-Hand-Läden und (Kinder-)Flohmärkte oder Tauschbörsen an. Die getragene Kleidung ist in den meisten Fällen schon mehrfach gewaschen worden, sodass sie nur noch wenige oder gar keine Schadstoffe mehr enthält. Auch Kleidung von Ökomodemarken findet man gebraucht – hiernach sucht man am effektivsten online. Auf Kleinanzeigenportalen oder in Flohmarktgruppen in sozialen Medien wird man oft fündig.

Eine Übersicht über Online-Flohmarktportale und -Gruppen findest du HIER.

Hin und wieder möchte man sich aber doch das eine oder andere ungetragene Lieblingsteil gönnen, sei es zur Geburt oder zu einem anderen besonderen Anlass. Der Einzelhandel vor Ort freut sich immer über Unterstützung und in vielen Städten gibt es Läden, die ökologische Kindermode im Sortiment haben. In unserer digitalisierten Welt haben aber auch Onlineshops längst eine Daseinsberechtigung und ihre Vorteile. Im World Wide Web findet man eine große Auswahl und kann gezielter nach bestimmten Marken, Farben und Größen suchen und sortieren. Neben großen Händlern, wie dem „Waschbär Umweltversand“ gibt es viele kleinere Anbieter und Handmade-Label, wie das „Lila Lämmchen“ oder „MalejaBio“.

Wer mit dem vielfältigen Angebot überfordert ist oder sich die Zeit lieber sparen will, wird sich über den Service von „juliusophie“ freuen: Hier erhält man individuell zusammengestellte Outfits für Babys und Kinder bis Größe 110. Die Gründerinnen Julia Pingsmann und Julia Björnekärr legen großen Wert auf qualitativ hochwertige Kinderkleidung, die auch aus nachhaltiger Produktion stammt: „Ein Großteil unserer Marken bestehen aus Bio-Stoffen, die meisten sind OEKO-Tex oder sogar GOTS-zertifiziert.“