Die Welt verbessern, etwas Gutes für Natur-, Tier- und Klimaschutz tun: Viele Menschen haben gute Ideen, doch bei der Umsetzung scheitert es oft an den finanziellen Mitteln. Die Crowdfunding-Plattform EcoCrowd bietet genau solchen Visionären eine Chance. Einzelpersonen, Teams, Unternehmen oder Organisationen können auf der Plattform ihre Projekte vorstellen und potenzielle Sponsoren davon überzeugen. 

So funktioniert nachhaltiges Crowdfunding

Crowdfunding als Mittel zur Projektfinanzierung ist so simpel wie genial: Der Projektinitiator legt ein Finanzierungsziel fest und Menschen, denen das Projekt gefällt, können dabei mithelfen, diesen Zielbetrag in kleinen Schritten zu finanzieren.

Als Belohnung erhalten sie ein sogenanntes Tauschgut. Das kann das fertige Produkt – etwa ein solarbetriebenes Ladegerät – sein, aber auch etwas ganz anderes, wie eine Einladung zur Eröffnung des Projektes (z. B. eine Filmpremiere).

Alle Projekte auf EcoCrowd laufen im Finanzierungsmodell „Flexibles Funding“. Das bedeutet: Wird das Finanzierungsziel bis zum Ende der Finanzierungsphase nicht erreicht, erhält der Projektinitiator trotzdem sein Geld und jeder Unterstützer sein Tauschgut. Ein nachhaltiger Beitrag lässt sich oft schon mit einer Teilsumme realisieren – so haben Projektinitiatoren und –unterstützer auch dann ein Erfolgserlebnis.

Hinter der EcoCrowd steht seit ihrer Gründung im Jahr 2014 die Deutsche Umweltstiftung. Projekte, die auf EcoCrowd Finanzierung sammeln, werden von der Deutschen Umweltstiftung anhand eigens entwickelter Kriterien geprüft und persönlich beraten. Durch den Austausch mit der Crowd können die vorgestellten Projekte nicht nur finanziert, sondern auch weiterentwickelt werden – so entstehen kontinuierlich neue Ideen und Nachhaltigkeit wird zu einem erlebbaren Konzept.

3 aktuelle Projekte

Auch aktuell warten wieder viele tolle Projekte in der EcoCrowd auf Unterstützung. Wir haben drei Projekte herausgesucht, die speziell mit Kindern oder Jugendlichen zutun haben.

LCOY Austria – Der erste Jugendklimagipfel Österreichs!

Jugendklimagipfel

Hinter diesem Projekt steht eine Gruppe von Studierenden von der Universität Wien, Universität für Bodenkultur und Technischen Universität Wien. Das Kernteam ist CliMates Austria – der österreichischen Zweigstelle der internationalen Jugend-NGO CliMates – beigetreten, in deren Namen der erste Jugendklimagipfel Österreichs organisiert werden soll. Das Ziel von CliMates ist, die Herausforderung des Klimawandels über verschiedene Wege anzugehen, von Trainings für das Empowerment junger Menschen bis zur Beeinflussung von Entscheidungsträgern. Die Initiatoren verstehen sich als überparteiliche Gruppe, die eine breite Palette an Akteuren und Sichtweisen einbinden will, um einen regen Austausch und kritische Diskussionen zu ermöglichen.

Die Schulimkerei mit bee-my.world e.V.

Schulimkerei

Das Bienensterben in den letzten Jahren hat Auswirkungen auf das gesamte Ökosystem. Um die fleißigen Insekten zu schützen und Kindern ein Bewusstsein dafür zu vermitteln, sollen an zehn ausgewählten Schulen Schulimkereien eingerichtet werden. Die Ausstattung ist kostenintensiv und deshalb sucht der Verein bee-my.world e.V. finanzielle Unterstützung für dieses Projekt.

Fairnille!

Bei diesem Projekt geht es darum, Vanille in Madagaskar zu fairen Preisen einzukaufen und gleichzeitig Studierende vor Ort zu unterstützen. Um die Ausbildungen in Vanillehandel, -export, und Direktmarketing zu organisieren, ist der Initiator eine Kooperation mit dem Centre Universitaire Régional de Sava (CURSA) eingegangen. Viele der Studierenden kommen aus ganz einfachen Verhältnissen. Oft sind die Eltern selbst Kleinbauern, die Vanille anpflanzen. So kommen die Projektergebnisse unmittelbar bei den Menschen an, die es brauchen.