Wie toll wäre es, vor allem zu den aktuellen Zeiten, zu Hause einen eigenen Indoor-Spielplatz für die Kinder zu haben? Wir durften das nachhaltige System von baubau testen…

In der kalten Jahreszeit verbringen wir ohnehin schon mehr Zeit in den eigenen vier Wänden als uns lieb ist, aber nun kommt auch der zweite (Teil-)Lockdown hinzu und viele Ausflugsziele bleiben geschlossen. Wie schafft man zu Hause ein Umfeld, das Bewegung ermöglicht, dabei Abwechslung bietet und die Kreativität im Freispiel anregt? Das System von baubau verspricht genau das. Wir haben es getestet und für strahlende Kinderaugen gesorgt.

der baubau Spielplatz Kinderzimmer

Was ist der baubau?

Das System basiert auf einem vielseitigen Basiswürfel, der durch verschiedene Add-Ons, wie Leitern, Brücken, Rutschen, Klettergriffe oder Vorhänge beliebig erweitert werden kann und so vom ersten Geburtstag bis ins Schulalter mitwächst.

Das Material und die Herstellung

Wenn wir Spielgeräte oder Möbel für Kinder auswählen, achten wir auf Qualität und Langlebigkeit sowie einen sozial-ökologischen Herstellungsprozess und möglichst unbehandeltes oder alternativ natürlich behandeltes Material. Der baubau erfüllt diese Ansprüche. Gefertigt wird er in Deutschland, aus FSC-zertifiziertem Birkenholz. Die Vorhänge bestehen aus Baumwolle (Öko-Tex 100 Standard) und sind ebenfalls von Hand gefertigt.

Die Lieferung

Das Unternehmen hinter dem Spielplatz für zu Hause ist jung und aktuell wird jeder baubau erst nach der Bestellung in einer lokalen Schreinerei gefertigt. Deshalb sollte man den baubau rechtzeitig bestellen, wenn er zu einem bestimmten Anlass pünktlich ankommen soll. Geliefert wird der baubau in Einzelteilen, die umweltfreundlich in einen Karton verpackt sind.

Wer bis zum 15. November 2020 eine Bestellung über den Onlineshop abgibt, erhält 20 % Früher-Vogel-Rabatt und hat den baubau garantiert vor Weihnachten zu Hause! Aktionscode: xmas_20

Der Aufbau in 100 Sekunden

Der Hersteller verspricht, dass der Basiswürfel in 100 Sekunden aufgebaut ist. Wir brauchen zwar ein wenig länger, aber können bestätigen, dass der Aufbau wirklich intuitiv und sehr einfach ist. Man benötigt keinerlei Werkzeuge, lediglich den mitgelieferten Inbusschlüssel. Der erste Eindruck ist sehr positiv – unser neuer Indoor-Spielplatz steht stabil und sieht dazu auch noch schick aus.

Der Spielspaß kann beginnen

Kaum ist unser Indoor-Spielplatz (der aus einem Basiswürfel, einer Brüstung, einer Rutsche und Vorhängen besteht) aufgebaut, wird er von unserem Krabbelbaby erkundet. Die Kleine entdeckt die Höhle im Basiswürfel für sich und spielt verstecken. Wenn wir sie “entdecken”, lacht sie herzhaft. Aber auch die Sprossenwand an der Seite findet sie praktisch – daran kann sie sich hochziehen und sicher stehen. Die Rutsche findet sie auch interessant, braucht aber noch etwas Hilfe beim Rutschen. Die bietet unser Zehnjähriger direkt an. Wir hatten zunächst vermutet, dass er schon zu groß ist für den baubau, aber er beweist das Gegenteil. Nicht nur mit seiner kleinen Schwester nutzt er die Rutsche – auch als Rampe für seine Spielzeugautos bietet sie sich an. Die Brüstung richtet er sich mit Kissen und Decken zur gemütlichen Lese-Ecke ein und findet heraus, dass sich seine Bücher prima in die Schlitze einer Basiswürfel-Seitenwand stecken lassen – fertig ist das Bücher-Regal. Ebenfalls wie für den baubau gemacht, ist unser schon vorhandener Spieltunnel. Der wird kurzerhand in den Eingang des Basiswürfels gesteckt. In den nächsten Tagen und Wochen werden die Kinder richtig kreativ und haben immer neue Ideen, wie sie den baubau mit vorhandenen Spielsachen und Accessoires modifizieren können. So werden mit etwas Abstand Flummis durch die Löcher der Seitenwand geworfen oder die Rutsche mit einer Wolldecke abgedeckt zum Tipi. Es macht viel Freude, den Kindern beim Spielen zuzusehen. Langeweile kommt mit dem baubau bei uns künftig bestimmt nicht mehr auf.

 

Unser Fazit

Wir wollen unseren baubau nicht wieder hergeben. Er gehört zu unserem Familienalltag inzwischen fest dazu und bereitet den Kindern viel Freude. Er erfüllt unsere Qualitätsansprüche, ist nachhaltig und langlebig, robust und dennoch schön anzusehen. Er war einfach und schnell aufgebaut – ohne Werkzeug oder handwerkliches Geschick. Die Erweiterungen machen den baubau für Kinder vom Krabbel- bis ins Schulalter interessant und sind schöne Geschenke zum Geburtstag oder zu Weihnachten. Den auf den ersten Blick höheren Preis können wir absolut nachvollziehen – hierfür erhält man echte Schreinerqualität aus Deutschland!

—–

Der Gründer von baubau, Tobias Rackow, im Interview

Wie bist du auf die Idee gekommen, den baubau zu entwickeln?

Das hat sich ganz natürlich ergeben – als mein älterer Sohn damals ca. ein Jahr alt war. In diesem Alter beginnen Kinder den Bewegungstrieb zu entwickeln. Sie fangen an zu klettern, sich hochzuziehen, sich zu verstecken. Ich wollte, dass mein Sohn Bewegung bekommt, wenn er sie braucht – und nicht nur, wenn wir Eltern gerade Zeit haben, mit ihm zum Spielplatz zu gehen. Deshalb haben ein guter Freund, der auch Vater ist, und ich überlegt etwas für Kinder zu bauen. Dann haben wir kurzer Hand darauf die ersten Skizzen angefertigt, kauften Holz und bauten den ersten Prototypen des Spielwürfels. Die Nachfrage im Freundes- und Familienkreis war so groß, sodass ich den baubau weiterentwickelte. Ich habe dafür sehr viel Rückhalt aus der Familie erhalten. Es war mir eine Herzensangelegenheit baubau weiter zu verfolgen und für Eltern und Kinder etwas Tolles zu kreieren.

Was ist das Besondere an diesem Indoor-Spielplatz?

Der Clou ist, dass der baubau nicht langweilig wird und für Geschwister oder Kinder verschiedenen Alters interessant ist. Er kann viele Jahre bespielt werden. Das ist nicht nur nachhaltig, sondern die Kinder können auch altersentsprechend gefördert und gefordert werden. Das beste Beispiel dafür, dass das Konzept aufgeht, sind unsere Kinder. Sowohl der inzwischen viereinhalbjährige als auch der anderthalbjährige Sohn nutzen den baubau. Jeder auf seine eigene Art und Weise.

Das macht der modulare Aufbau möglich. Die Grundausstattung beginnt quasi beim Basiswürfel, welcher dann je Anforderung und Bedürfnis erweitert werden kann. Durch zum Beispiel eine Rutsche, eine Luke, ein Hausdach, eine Brüstung oder eine Kletterwand sowie handgenähte Vorhänge.

Wo und wie wird der baubau hergestellt?

Auch, wenn die Prototypen von uns stammen, war sehr schnell klar, dass wir die Würfel nicht langfristig selbst produzieren können. Meine Frau und ich haben uns daher nach einem passenden Schreiner-Betrieb umgeschaut. Uns war dabei wichtig, dass wir regional produzieren lassen können. Uns ist eine lokale Wertschöpfung wichtig. Uns war es wichtig, dass die Person, die den baubau fertigt, sich für das Produkt begeistern kann.

Der baubau wird aus Holz gefertigt, welches auch nachhaltig bewirtschafteten Wäldern stammt. Wir verwenden kein Vollholz, sondern Multiplex-Platten, da hier der Nutzungsgrad des Baumes besonders hoch ist. Zudem verzichten wir bei der Herstellung des baubau auch auf jegliche Lackierungen, Imprägnierungen oder andere chemische Behandlungen und haben uns gegen eine Produktverpackung entschieden. Es gibt daher einen Versandkarton, der speziell für den Versand des baubau optimiert wurde.

baubau – wie kamst du auf diesen Namen? 

baubau ist ein Fantasiename. Inspiriert von der Vorstellung Würfel auf Würfel bzw. Würfel an Würfel zu bauen und angelehnt an die kindliche Sprache. Der Name ist intuitiv, simpel, einprägsam. Für Kinder wie Eltern. Der Name hat etwas Unbeschwertes und macht Freude.

Welche Zukunftsvisionen hast du – wie soll es mit dem baubau weitergehen?

Wir haben noch viele Ideen für weitere Add-Ons, zum Beispiel das das Modul „Puppentheater”, „Kinderküche” oder “Kaufladen”.

Zudem glauben wir, dass unser baubau auch in Kindergärten viel Freude bereiten würde. Das bereiten wir gerade vor, indem wir Experten aus Wissenschaft und Pädagogik befragen, etwa Mitentwickler der Nationalen Bewegungsempfehlungen und den Arbeitsausschuss Kinderspiel + Spielzeug e. V („spiel gut”).

Schließlich wollen wir noch durchgängiger in der nachhaltigen Wertschöpfung werden, zum Beispiel beim Energieverbrauch durch Transport und Herstellung.